Acer Switch 3 Unboxing: Spannendes Windows-Tablet für wenig Geld

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Acer Switch 3 Unboxing

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Das Acer Switch 3 ist ein ziemlich spannendes Windows 10 Tablet. Es bietet ein ähnliches Design wie Microsofts Surface Serie, ist aber deutlich günstiger. Zu den Highlights gehören ein 12 Zoll FullHD-Display, ein Tastatur Cover und eine Stylus-Option. Außerdem sitzt im Inneren ein Intel Apollo Lake Prozessor, der deutlich stärker als ein Intel Atom x5 ist. Das Tablet ist nun bei mir eingetroffen und ich beginne meinen Test mit einem Unboxing und meinen ersten Eindrücken.

Seit einigen Wochen ist das Acer Switch 3 bereits in Deutschland verfügbar. Die günstigste Version startet aktuell bei rund 475 Euro bei Notebooksbilliger (Link zum Angebot). Für das Geld bekommt ihr das Modell mit dem N4200, 4GB RAM, 64GB Speicher und das Tastatur Cover.

Design und Verarbeitung

Das Acer Switch 3 hat eine Reihe an Features, die dem Microsoft Surface Pro sehr ähnlich sind. So gibt es auch hier einen Kickstand auf der Rückseite, den man in beliebigen Winkeln ausfahren kann. Dadurch kann man das Tablet schnell und bequem aufstellen. Auch hier gibt es ein Tastatur Cover, das magnetisch mit dem Tablet verbunden wird.

Zwar ist das Grunddesign sehr ähnlich, aber die Verarbeitung spielt nicht ganz auf dem Niveau von Microsoft. Ich denke das ist zu erwarten, denn das Switch 3 kostet rund 500 Euro weniger. Das Gehäuse besteht hier nicht komplett aus Metall, so ist der Rahmen aus Kunststoff gefertigt. Schön ist aber, dass sowohl die Rückseite, als auch der Kickstand aus Aluminium bestehen.

Für den Preis halte ich die Verarbeitung dennoch für ziemlich gut. Es scheint solide gebaut zu sein und man hat nicht das Gefühlt ein billiges Tablet in den Händen zu halten. So fühlt es sich beispielsweise deutlich wertiger an als das Lenovo MIIX 320. Letzteres ist allerdings auch etwas preiswerter.

Anschlüsse und Kameras

Acer Switch 3 mit USB Typ C

Acer hat dem Switch 3 einige wichtige Anschlüsse spendiert. So bekommen wir einen USB Typ C Anschluss, aber auch einen USB 3.0 Port. Wer noch nicht allzu viel Typ C Zubehör hat, muss sich also nicht mit Adaptern herumschlagen. Es gibt auch einen Kartenslot für MicroSD-Speicherkarten und einen normalen 3,5 Millimeter Audioanschluss.

Über den USB Typ C Anschluss wird das Tablet nicht aufgeladen. Stattdessen gibt es einen Port für ein separates Netzteil. Dieses ist allerdings relativ klein, deutlich kleiner als das meines Notebooks. Es ist nicht viel größer als ein USB Netzteil, kann also dennoch gut transportiert werden.

Vorne sitzt eine 2 Megapixel Kamera und die auf der Rückseite löst mit 5 Megapixel auf. Über dem Display sitzen außerdem zwei Lautsprecher. Soweit ich bisher getestet habe, ist der Sound in Ordnung. Wie zu erwarten, ist die Audioquallität aber auch nicht die beste.

Display und Hardware

Acer Switch 3 mit Tastatur Cover

Das Acer Switch 3 hat ein 12,1 Zoll großes Display mit einem Seitenverhältnis von 16:10. Es handelt sich hierbei um ein IPS-Panel mit einer FullHD-Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Damit ist die Auflösung nicht so hoch wie bei einem Surface Pro oder dem Acer Switch 5. Dennoch, ich halte eine FullHD-Auflösung für ausreichend.

Allzu viel Zeit habe ich mit dem Tablet noch nicht verbracht. Meinem ersten Eindruck nach scheinen die Blickwinkel sehr gut zu sein und auch Farben sehen schön aus. Allerdings ist es nicht das hellste Tablet. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird man vermutlich nicht viel erkennen können.

Im Acer Switch 3 sitzt ein Intel Pentium N4200 QuadCore-Prozessor. Hierbei handelt es sich um einen Chip der Apollo Lake Generation. Die vier Kerne laufen bei 1,1GHz, können im Turbo Boost aber auf bis zu 2,5GHz hochtakten.

Der Intel N4200 ist nicht so stark wie ein Core m3, doch ist die Performance merkbar besser als bei einem Intel Atom x5 Z8350. Der Atom Chip steckt aktuell in den meisten preiswerten Windows-Tablets. Dazu gehören das TrekStor SurfTab twin 11.6 (Test) und Odys Fusion Win 12 (Test), aber auch das neue Asus Transformer Mini.

Ich muss die Leistung des Switch 3 noch genauer testen. Doch in der Regel ist die Performance des N4200 deutlich, deutlich besser als bei einem Z8350.

Zur weiteren Ausstattung gehören 4GB Arbeitsspeicher und eine 64GB große SSD. Davon stehen dem Endnutzer noch knapp über 37GB zur Verfügung.

Vorläufiges Fazit

Acer Switch 3 mit Verpackung

Was halte ich bisher vom Acer Switch 3? Mein erster Eindruck ist sehr gut, das liegt vor allem an der soliden Verarbeitung und den vergleichsweise guten Spezifikationen. Schade ist hingegen, dass das Display nicht allzu hell ist. Bevor ich es empfehlen oder nicht empfehlen kann, muss ich es jetzt aber weiter testen. Wenn ich etwas Spezielles ausprobieren soll, schreibt mir in die Kommentare und ich werde es wenn möglich in meinen finalen Test einfließen lassen.

Übrigens: Das Acer Switch Alpha 12 (Test) ist zwar schon ein Jahr alt, ist aufgrund fallender Preise aber eine spannende Alternative.

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