Jumper EZBook 3: Mein erster Eindruck vom 200 Euro Notebook

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Jumper EZBook 3

Mich faszinieren immer wieder sehr günstige Geräte aus China, die teils um ein vielfaches preiswerter als hierzulande sind und dafür oft eine spannende Ausstattung bieten. Nachdem ich kürzlich das Chuwi Hi10 Plus getestet habe, ist nun das Jumper EZBook 3 an der Reihe. Hierbei handelt es sich um ein 14 Zoll großes Notebook im Design eines klassischen Ultrabooks – doch liegt der Preis bei nur rund 200 Euro. Wir beginnen unseren Test mit einem Unboxing-Video.

Das Jumper EZBook 3 bietet mit seinem Intel Celeron N3350 Prozessor der Apollo Lake Generation eine etwas bessere Performance als preiswerte Windows-Tablets mit ihren Atom Chips. Spannend finde ich außerdem das schicke Design und die FullHD-Auflösung, die uns geboten wird. Wer das Jumper EZBook 3 kaufen möchte, kann das jedoch nicht direkt in Deutschland bestellen – stattdessen wird es von Händlern wie GearBest für um die 200 bis 250 Euro nach Deutschland exportiert. Die haben mir auch das Testexemplar zur Verfügung gestellt.

Update: GearBest hat mir gerade einen Gutscheincode geschickt – wer das Notebook also schon jetzt vor meinem finalen Test kaufen möchte bekommt es mit dem Code EZBOOK327 für nur 178,55 Euro (Link zum Angebot).

Design und Verarbeitung

Auf den ersten Blick sieht das Jumper EZBook 3 wie ein hochwertiges Ultrabook aus, das auch von Herstellern wie ASUS oder Apple stammen könnte. Ich finde das Design ist tatsächlich gelungen, doch ist die Bauqualität natürlich nicht mit teureren Geräten vergleichbar.

Anstatt auf Aluminium setzt Jumper hier komplett auf Kunststoff. Es fühlt sich nicht richtig billig an, aber hochwertig ist etwas anderes. Wenn man möchte, lässt sich das Gehäuse recht leicht biegen. Es scheint zwar für den normalen Alltag durchaus gut genug gebaut zu sein, aber das stabile Aluminiumgehäuse meines Ultrabooks vermisse ich sehr. Das kostet aber auch fünf mal so viel.

Jumper EZBook 3 Design

Um das 14,1 Zoll große Display herum sitzt ein recht schmaler, schwarzer Rahmen, der ebenfalls aus Kunststoff besteht. Unter dem Display ist eine 0,3 Megapixel Kamera angebracht. Die Position der Kamera ist nicht perfekt, denn so schaut das Gegenüber einem direkt in die Nasenlöcher. Andere Hersteller haben die Kamera auch schon so positioniert. Aber das ist nicht schlimm – aufgrund der geringen Auflösung und sehr schwachen Qualität in schwierigen Lichtverhältnissen ist die Kamera leider sowieso nur sehr bedingt zu gebrauchen.

An den Seiten befinden sich ein USB 3.0 Port, ein USB 2.0 Anschluss und ein HDMI-Ausgang. An einen MicroSD-Kartenslot hat Jumper ebenfalls gedacht. Es gibt noch einen Audioport und einen Netzteilanschluss. Ein Ethernet-Adapter fehlt beim Zubehör leider. Dieses besteht nämlich nur aus einem Netzteil.

Jumper EZBook 3 Tastatur

Das EZBook 3 hat eine typische Chicklet Tastatur, auf der man durchaus gut schreiben kann. Ich schreibe gerade diesen Artikel mit dem EZBook 3 und das funktioniert recht gut. Auf die Tasten muss ich jedoch etwas stärker als bei meinem ASUS ZenBook UX303 drücken, sonst wird gelegentlich ein Tastendruck nicht erkannt. Nutzbar ist auch das nicht allzu große Touchpad – es ist definitiv nicht das beste, aber man kann damit arbeiten.

Display und Hardware

Jumper liefert das EZBook 3 mit einem 14,1 Zoll großen Display aus, das mit 1920 x 1080 Pixel eine schön hohe Auflösung bietet. Erst kürzlich ist das Lenovo MIIX 320 zu einem höheren Preis mit einem HD-Display vorgestellt worden – eine FullHD-Auflösung ist bei Geräten für unter 300 Euro noch immer kein Standard.

Die Auflösung ist also schön hoch und es ist auch ausreichend hell. Nicht lobenswert sind jedoch die Blickwinkel. Wenn man direkt auf das Display schaut, sieht es sehr gut aus. Von oben und unten bricht die Qualität jedoch schnell ab. Von den beiden Seiten kann man hingegen noch deutlich besser etwas erkennen – gut genug um zu zweit auf dem Sofa einen Film zu schauen.

Jumper EZBook 3 Anschlüsse

Unter dem Display sitzt ein Intel Celeron N3350 Chipset der Apollo Lake Generation, ein 1,1GHz DualCore Prozessor. Aus China erwarten wir einige Tablets mit diesem Chipset und auch TCL hat mit dem Alcatel Plus 12 ein Tablet mit sehr ähnlicher Hardware präsentiert. Die Performance ist in der Regel merkbar besser als die eines Intel Atom x5 Z8350, den wir in den meisten aktuellen Windows-Tablets für unter 400 Euro sehen.

Abgerundet wird der N3350 durch 4GB RAM und 64GB internen Speicher. Auch in diesem Punkt ist die Ausstattung also besser als bei einem preiswerten Windows-Tablet, die meisten 2GB RAM und 32GB Speicher bieten.

Ich habe das Jumper EZBook 3 gerade erst ausgepackt und noch nicht allzu viel damit ausprobiert. Auf den ersten Blick scheint die Performance tatsächlich recht gut zu sein, aber Benchmarks und weitere Tests folgen dann zum finalen Testbericht.

Vorläufiges Fazit

Jumper EZBook 3 Test

Je nach Angebot kostet das Jumper EZBook 3 so um die 200 bis 250 Euro. Zu diesem Preis kann man natürlich kein HighEnd-Ultrabook erwarten und das ist es auch nicht. Doch bedenkt man den Preis, finde ich das Jumper EZBook 3 recht spannend. Meinem ersten Eindruck nach ist die Verarbeitung gut genug, die Ausstattung ist für deutlich unter 300 Euro sehr gut und auf der Tastatur kann man nach einer kleinen Eingewöhnungsphase gut schreiben. Einziges Manko sind soweit die Blickwinkel des FullHD-Displays.

Kann ich das Jumper EZBook 3 empfehlen? Das wird erst ein richtiger Test zeigen – der wird in einigen Wochen fertig sein. Doch meinem ersten Eindruck nach bekommen wir hier ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Was haltet ihr soweit vom EZBook 3?

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