TrekStor Surftab Theatre K13 im Kurztest: Ist dieses 13,3 Zoll Riesen-Tablet gut?

Das TrekStor Surftab Theatre K13 ist ein neues Android-Tablet, das sich durch einen günstigen Preis und einem 13,3 Zoll großen Display von fast allen Konkurrenten unterscheidet. Es ist ein Tablet, das gut für den Wohnzimmertisch oder die Küche geeignet sein könnte. Vor allem um YouTube und Netflix zu schauen. Preislich startet das SurfTab Theatre K13 bei nur 209 Euro. Wie gut ist es? Auf der IFA konnte ich mir bereits einen ersten Eindruck bilden.

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Design und Verarbeitung

TrekStor Surftab Theatre K13 Design

Wie bei dem Preis zu erwarten ist, gehört das TrekStor Surftab Theatre K13 nicht zu den hochwertigsten Tablets. Mit einem iPad kann man es nicht vergleichen. Dennoch hat es hinten tatsächlich eine Metallrückseite. Die Rahmen bestehen jedoch aus einem weichen Kunststoff, dank dem das Tablet durchaus solide in der Hand liegt. Mit 10,6mm ist es relativ dick und gleichzeitig mit 972g für ein Android-Tablet ziemlich schwer. Aber gut, es ist ja auch sehr groß.

Vorne sitzen neben dem Display jeweils zwei Lautsprecher, insgesamt gibt es also vier. Das ist durchaus interessant, denn normalerweise müssen wir für vier Lautsprecher mindestens 300 Euro ausgeben. So richtig konnte ich die Soundqualität auf der Messe natürlich nicht beurteilen. Besonders gut schien mir die Audioqualität jedoch nicht zu sein.

Über dem Display sitzt eine 0,3-Megapixel Webcam und die Kamera auf der Rückseite bietet eine Auflösung von 2 Megapixel. An den Seiten bekommen wir einen MicroSD-Kartenslot, einen MicroUSB-Anschluss und einen Kopfhöreranschluss. Zusätzlich gibt es einen separaten Anschluss fürs Netzteil. Oben sitzen der Einschaltknopf, die Lautstärkeregler und ein Resetbutton.

Display und Hardware

TrekStor Surftab Theatre K13

Das TrekStor Surftab Theatre K13 hat ein 13,3 Zoll großes Display mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer FullHD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Je größer der Bildschirm ist, desto niedriger ist bei einer FullHD-Auflösung die Pixeldichte. Von daher sieht das Display nicht so scharf wie bei kleineren Tablets aus. Doch hält man es gut eine Armlänge von sich entfernt, ist es scharf genug.

Es ist ein IPS-Panel und die Blickwinkel sind ebenfalls weit genug. Doch die anderen Eigenschaften des Displays sind eher schwach. Ziemlich schade ist, dass es nicht laminiert ist. Das bedeutet, dass es zwischen dem Touchscreen und dem IPS-Panel eine kleine Lücke gibt. Dadurch sieht man insbesondere Reflexionen einfacher. In meinem Video könnt ihr ja sehen, dass die Lichter im Hintergrund und ich selbst zu sehen bin.

Lesen: Das TrekStor Surftab B10 im Kurztest

Nun, bei günstigen Tablets sieht man das leider öfters. Ideal ist das trotzdem nicht. Doch ich vermute, dass die meisten es drinnen und nicht in der direkten Sonne nutzen werden. Schaut man nur Filme in der Küche oder im Wohnzimmer, dürfte das Display bei dem Preis gut genug sein.

Im Herzen des TrekStor Surftab Theatre K13 sitzt ein 1,5GHz Quad-Core Prozessor von MediaTek, der den schönen Namen MT8163 trägt. Dazu bekommen wir 2GB RAM und 16GB internen Speicher. Tatsächlich dürfte die Leistung für den Alltag ausreichen. Chrome, YouTube und Netflix müssten flüssig laufen. Ein Spiele-Tablet für PUBG Mobile oder Fortnite ist es aber definitiv nicht.

Auf dem Theatre K13 läuft übrigens ziemlich reines Android 8.1 Oreo. Das ist super, doch gehe ich nicht davon aus, dass TrekStor je ein Update auf Android 9 oder höher veröffentlichen wird.

Vorläufiges Fazit

TrekStor Surftab Theatre K13 Hands On

Spannend ist das TrekStor Surftab Theatre K13 nur wegen dem 13,3 Zoll großen Display. Es gibt nämlich nicht viele Tablets, die einen solch großen Bildschirm haben. Zumindest keine Android-Tablets, die nur rund 210 Euro kosten. Der nächstbeste Konkurrent ist das TrekStor Surftab Theatre L15 aus dem gleichen Hause mit einem 15,6 Zoll Display. Das ist größer, aber auch etwas teurer.

Abgesehen von der Größe ist das Theatre K13 eher langweilig. Das Display hat zwar eine FullHD-Auflösung, ist aber nicht laminiert. Auch die Leistung des Quad-Core Prozessors ist für einfache Anwendungen gut genug. Nicht aber, wenn ihr schnelle Smartphones gewohnt seid. Könnt ihr auch mit einem 10 Zoll Tablet leben, würde ich mir eher das Amazon Fire HD 10 (Test) für ab rund 150 Euro holen.

Hättet ihr hingegen gerne ein 13,3 Zoll Display, kommt ihr in dieser Preisklasse nicht an dem Theatre K13 vorbei. Spannend kann aber auch das TrekStor Primetab T13B (Test) sein. Das hat ebenfalls ein 13,3 Zoll Display, das jedoch etwas wertiger ist. Außerdem kann es für rund 100 Euro mehr wie ein Notebook benutzt werden. Auf dem Primetab T13B läuft nämlich Windows und es gibt eine Tastatur.

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